Nachrichten 2014

Aktionswoche in den Medien:

17.02.14 Remscheider Generalanzeiger

14.02.14 Mannheimer Morgen

13.02.14 Jugendhilfe bewegt Berlin

13.02.14 Südkurier

13.02.14 Badische Zeitung

13.02.14 Die Rheinpfalz

12.02.14 Oberhessische Presse

12.02.14 Mannheimer Morgen

12.02.14 Deutschlandfunk

12.02.14 RBB Inforadio

12.02.14 Die Rheinpfalz

12.02.14 RP Online

11.02.14 Aachener Nachrichten

11.02.14 Mitteldeutsche Zeitung

11.02.14 Mannheimer Morgen

11.02.14 Badische Zeitung

11.02.14 Reutlinger Generalanzeiger

11.02.14 Schwäbische Post

11.02.14 WAZ

10.02.14 WDR Bergisches Land

10.02.14 Darmstädter Echo

10.02.14 Remscheider Generalanzeiger

10.02.14 WDR

10.02.14 Südwestpresse

10.02.14 Hamburger Abendblatt

09.02.14 Dom Radio

09.02.14 Thüringen Reporter

09.02.14 Südwest Presse

09.02.14 Osterholz-Scharmbecker Anzeiger

09.02.14 Gesundheitsstadt Berlin

08.02.14 Badische Zeitung

08.02.14 Pinneberger Tageblatt

08.02.14 Rems Zeitung

08.02.14 Weser Kurier

07.02.14 RBB Kulturradio

07.02.14 Schwarzwälder Bote

07.02.14 Schwäbische Zeitung

07.02.14 Südwestpresse

07.02.14 Neue Nordhäuser Zeitung

07.02.14 Ütersener Nachrichten

06.02.14 Remscheider General Anzeiger

06.02.14 Ärztezeitung

06.02.14 Thüringische Landeszeitung

05.02.14 Hamburger Wochenblatt

04.02.14 Familien-Blickpunkt Offenbach

29.02.14 Die Glocke

27.01.14 Thüringer Allgemeine

 

15.02.14 Freiburg: IHK spendet für Kinder aus Suchtfamilien

pm_07_foto-bba-spende-300x336
Foto: IHK

Die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses der IHK Südlicher Oberrhein haben ihre jährlichen Sitzungsgelder in Höhe von insgesamt 2.419,90 Euro zur Förderung der Arbeit des Freiburger Projektes MAKS (Modellprojekt Arbeit mit Kindern von Suchtkranken) gespendet. Mehr

 

 

14.02.14 Berlin: AWO Bundesverband stellt sich hinter Forderungen der Aktionswoche

AWO Bundesvorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärte: „Zurzeit sind viele Angebote für die betroffenen Kinder auf Spenden angewiesen. Diese Einrichtungen müssen finanziell und personell besser ausgestattet werden. Dann können sie wirksame Hilfe und Beständigkeit bieten", verdeutlicht Döcker. Deshalb darf nach dieser Aktionswoche das Thema Sucht in Familien nicht aus der Öffentlichkeit verschwinden. Mehr

14.02.14 Berlin: Bundesdrogenbeauftragte kündigt aktive Hilfe für Kinder aus Suchtfamilien an

Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler hat in einer Presseerklärung zur Aktioswoche für Kinder aus Suchtfamilien angekündigt, Kindern aus suchtbelasteten Familien aktiv Hilfe anzubieten und dabei auf das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Modellprojekt ‚Trampolin'. verwiesen. Mehr

 

13.02.14 Altenkirchen: Menschen ließen sich umarmen

gratisumarmung142

Foto: AK-Kurier

Nichts für Angsthasen – lass Dich umarmen: Im Rahmen der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien bot das Diakonische Werk Altenkirchen kostenlose Umarmungen von einem Kuschelhasen an. Mehr

 

13.02.14 Nordhausen: Neues Projekt "Zauberland" startet im März

3df426959b

Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche für Kinder in suchtbelasteten Familien haben sich gestern zahlreiche Fachkräfte über das neue Projekt „Zauberland“ informiert. Mehr

 

11.02.14 Kreuzau: Workshop für Lehrkräfte

dren_110214

Am dem halbtägigen Workshop des Kreisschulamtes Dürennamen ca. 80 Lehrer/innen teil. Prof. Dr. Michael Klein von der Katholischen Fachhochschule NRW stellte die zentralen Forschungsergebnisse und Handlungs- sowie Präventionsansätze für Kinder von suchtkranken und psychisch kranken Eltern vor und vertiefte sie mit den Lehrkräften.

 

07.02.14 Berlin: Grüne im Bundestag stellen sich hinter die Aktionswoche

In einer Pressemitteilung fordert der der Grüne Sprecher für Sucht- und Drogenpolitik im Bundestag, Dr. Harald Terpe, von der die Bundesregierung staatliche Hilfeangebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien und verlangt  insbesondere deren Berücksichtigung im geplanten Präventionsgesetz. Mehr

 

07.02.14 Stuttgart:Sozialministerin Altpeter unterstützt Aktionswoche

Die Sozialministerin von Baden-Württemberg, Katrin Altpeter (SPD) sagte zum Auftakt der Aktionswoche: "Wir dürfen Kinder aus suchtbelasteten Familien nicht allein lassen. Sie sind besonders gefährdet, später selbst suchtkrank zu werden. Mit der richtigen Hilfe können sie sich zu gesunden und lebenstüchtigen Erwachsenen entwickeln.“ Vor einem Jahr hatte die Ministerin gemeinsam mit der Landesstelle für Suchtfragen und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) erfolgreich das Projekt „Schulterschluss“ ins Leben gerufen. Dabei werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugend- und Suchthilfe für das Problem sensibilisiert und dazu ermutigt, betroffenen Kindern frühzeitig Unterstützung anzubieten, die ihnen in ihrer Situation helfen. Mehr

 

 

07.02.14 Berlin/Hamburg/Düsseldorf: Presseerklärung zum Start der Aktionswoche

 


Mit über 60 Veranstaltungen und Aktionen in 40 deutschen Städten startet am 9. Februar 2014 die fünfte deutschlandweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien.

Sucht im Elternhaus schädigt Kinder und gefährdet damit die Zukunft unserer Gesellschaft. Über 2,6 Millionen Kinder in Deutschland müssen täglich mit den schädigenden Auswir­kung­en einer Sucht­er­krank­ung eines oder beider Elternteile leben. Fast jedes sechste Kind ist hiervon betroffen. Viele von ihnen sind durch den dauerhaften Stress im Umgang mit ihren süchtigen Eltern so belastet, dass sie ihre Begabungen nicht voll entwickeln und ihre Chancen im Leben nicht ergreifen können. Sucht im Elternhaus wirft einen Schatten auf das weitere Leben dieser Kinder: Ein Drittel von ihnen wird selbst süchtig. Ein Drittel entwickelt psychische oder soziale Störungen.

Seit zwölf Jahren sind Kinder aus suchtbelasteten Familien aus dem Dunkel des Tabus in den Fokus der deutschen Suchtpolitik gerückt. Doch während Suchtkranke in Deutschland einen Anspruch auf medizinische Behandlung und psychosoziale Unterstützung haben, erhalten ihre Familien und Kinder in den meisten Fällen noch immer keine Hilfe. Projekte, die Kindern aus suchtbelasteten Familien helfen, sind nach wie vor rar, unterfinanziert und oftmals von Spenden abhängig. In Schulen und Kindergärten fehlt Lehrer/innen und Erzieher/innen häufig das Wissen, wie sie Kinder von Süchtigen unterstützen können. Immer noch verschließen viele Jugendämter vor der Problematik die Augen. Offiziellen Statistiken zufolge sterben in Deutschland jährlich 160 Kinder an Misshandlungen durch ihre Eltern. Das sind drei pro Woche. Häufige Ursache von Gewalt gegen Kinder ist eine Suchterkrankung der Eltern.    

Noch immer wird in Deutschland die Problematik insbesondere der Alkoholkrankheit verharmlost. Nach jüngsten Studien hat sich die Zahl der Alkoholabhängigen seit 2006 um 36 Prozent erhöht. Bei jugendlichen Komatrinkern ist in den letzten zehn Jahren eine Zunahme von 90 Prozent zu verzeichnen. Dennoch leistet sich Deutschland eine Haltung des Laissez-faire in der Alkoholpolitik. Keine Bundesregierung der vergangenen zwölf Jahre hat den politischen Willen gezeigt, ein klares Gesundheitsziel zur Reduzierung des Alkohol-Pro-Kopf-Verbrauches zu formulieren. Während es in anderen europäischen Ländern deutliche Bemühungen gibt, Kinder und Jugendliche durch erhöhte Altersgrenzen (Niederlande) und Werbeverbote für Alkohol im öffentlichen Raum und im Internet (Finnland) zu schützen, gilt in Deutschland: Marktinteressen gehen vor Kinderschutz. Kinder aus suchtbelasteten Familien als größte bekannte Suchtrisikogruppe sind den Folgen dieser Untätigkeit in besonderer Weise ausgesetzt. 

Die fünfte Aktionswoche will die Öffentlichkeit auf diese Missstände aufmerksam machen. Sie will Menschen informieren, die beruflich mit Kindern arbeiten, damit sie diese besondere Gruppe von Kindern in Kindergärten, Schulen, Kinderarztpraxen oder Jugend­freizeiteinrichtungen besser unterstützen können. Die Initiatoren der Aktionswoche fordern von der Politik, dass die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, damit Hilfeangebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien in die Regelversorgung aufgenommen werden. 

Die Aktionswoche findet zeitgleich in den USA, Brasilien, Großbritannien und Deutschland statt. In Deutschland wird sie unterstützt von der BARMER GEK und von der Schauspielerin Katrin Sass als Schirmherrin. Alle Informationen und Termine zur Aktionswoche können von der zentralen Website www.coa-aktionswoche.de abgerufen werden.  PDF

 

 

 

 

 

06.02.14 Lörrach: Zeitungsbeilage zur Aktionswoche

Das Projekt KISEL wird während der Aktionswoche im Landkreis Lörrach eine Beilage zum Thema Kinder aus Suchtfamilien über das Anzeigenblatt "Der Sonntag" verteilen lassen. Die Zeitung wird mit 91.000 Exemplaren flächendeckend im Landkreis an alle Haushalte verteilt.

22.01.14 Mainz: Plakate und Postkartenserie zum Thema Kinder aus Suchtfamilien erschienen

Pünktlich zur Aktionswoche hat das Büro für Suchtprävention Rheinland-Pfalz eine Plakat-Serie und zugehörige Postkarten zu „Kinder aus suchtbelasteten Familien" herausgegeben. Im Zentrum steht die Aussage „Denk an mich!", da diese Zielgruppe immer noch nicht ausreichend Aufmerksamkeit erhält. Ergänzend dazu weisen die Botschaften, dass jedes fünfte Kind aus einer Familie mit Alkoholproblemen kommt oder in jedem zehnten Haus eines dieser Kinder wohnt, auf das Ausmaß der Problematik hin.

Die Plakate und Postkarten sind für alle Einrichtungen, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, produziert worden. Sie eignen sich für die suchtpräventive Multiplikatorenarbeit und können auch in größerer Stückzahl bis 15. Februar 2014 hier kostenfrei bestellt werden.

Die Motive können hier angeschaut werden.

Quelle: Landeszentrale für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V.

 

15.01.14 Berlin: Neue Bundesdrogenbeauftragte: Kinder aus Suchtfamilien als wichtiges Anliegen

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster.Die heute neu ernannte Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) hat als wichtiges Anliegen ihrer künftigen Arbeit die Verbesserung der Situation von Kindern aus suchtbelasteten Familien hervorgehoben. „Wir brauchen zudem noch wirksamere Strategien, um aktuellen Herausforderungen noch besser zu begegnen, wie exzessivem Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen oder der zunehmenden Verbreitung synthetischer Drogen. Letztere stellt uns national und international vor neue Aufgaben“, sagte Mortler. Mehr 

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

 

14.01.2014 Aufruf zur fünften bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

Sucht ist eine Familienkrankheit. Aus Forschungen wissen wir, dass Sucht in Familien wie ein tödliches Erbe über Generationen hinweg weitergegeben wird. Wir wissen aber auch, dass solche familiären Kreisläufe zu durchbrechen sind. Der Schlüssel liegt in der Kindheit. Überall, wo Kinder aus suchtbelasteten Familien liebevolle Zuwendung, Sicherheit und gute erwachsene Vorbilder finden, werden sie in ihrem Selbstvertrauen gestärkt. Damit steigen die Chancen, dass sie aus dem Kreislauf eines destruktiven Familienerbes aussteigen und sich zu gesunden Erwachsenen entwickeln können – frei von Sucht oder psychischen Krankheiten.

Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Gesundheitssystem, Jugendhilfe, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe stehen vor der Herausforderung, für diese Kinder (in Deutschland schätzungsweise 2,65 Millionen) sichere Orte zu schaffen, an denen sie eine entsprechende Unterstützung erfahren. Es gibt immer noch zu wenige Angebote für Kinder aus Suchtfamilien und das Wissen um die Unterstützungsmöglichkeiten ist noch immer zu wenig verbreitet. 

Es bedarf aber auch des politischen Willens, um die Prävention für die größte bekannte Sucht-Risikogruppe zu stärken. Die wenigen bestehenden Angebote sind häufig unterfinanziert und haben keine Bestandssicherheit, weil sie oftmals auf Spenden angewiesen sind.

Die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien lenkt die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Medien auf diese Kinder und vermittelt Informationen, damit sie in Kindergärten, Schulen, Kinderarztpraxen oder Jugendfreizeiteinrichtungen bestmöglich unterstützt werden. Die Initiatoren der Aktionswoche fordern von der Politik, dass die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, damit Hilfeangebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien in die Regelversorgung aufgenommen werden.

Bundesweit werden zwischen 9. und 15. Februar wieder viele Veranstaltungen und Aktionen laufen. Alle Informationen hierzu und Tipps, wie jedermann und jedefrau an der Aktionswoche teilnehmen kann, finden sich auf der Website www.coa-aktionswoche.de.

Die Aktionswoche läuft parallel zur Children of Alcoholics Week in den USA und in Großbritannien. Sie steht in Deutschland unter der Schirmherrschaft der Schau­spielerin Katrin Sass. Die Aktionswoche wird unterstützt von der Barmer GEK. 

Kontakt: info@coa-aktionswoche.de

Die Aktionswoche ist ein Gemeinschaftsprojekt von:


NACOA Deutschland e.V.
Such(t)- und Wendepunkt e. V.
Kunst gegen Sucht e.V.


PDF

Kategorie: 

Nachrichten 2012

Aktionswoche in den Medien

24.02.12 Usinger Anzeiger
21.02.12 Allgemeine Zeitung Mainz
20.02.12 Südwest Presse
19.02.12 Schwarzwälder Bote
19.02.12 SWR 1
18.02.12 ZDF
17.02.12 OTZ.de
16.02.12 Badische Zeitung
16.02.12 Rhein-Zeitung
16.02.12 SR-online
16.02.12 MDR Fernsehen
14.02.12 WDR Fernsehen
14.02.12 Gmünder Tagespost
14.02.12 Gießener Anzeiger
14.02.12 Heilbronner Stimme
14.02.12 WAZ
12.02.12 WDR.de
10.02.12 Wuppertaler Rundschau
10.02.12 Netdoktor.de
10.02.12 Hessische/Niedersächsische Allgemeine
10.02.12 T-Online
10.02.12 Ärztezeitung
10.02.12 Saarbrücker Zeitung
10.02.12 WAZ
10.02.12 n-tv
10.02.12 ZEIT Online
10.02.12 Augsburger Allgemeine
10.02.12 ORF
10.02.12 Sächsische Zeitung
10.02.12 Der Standard
09.02.12 PinnebergerTageblatt
09.02.12 Schwarzwälder Bote
09.02.12 Gießener Zeitung
09.02.12 Nordwest-Zeitung
 

 

Presseerklärung zum Ende der Aktionswoche

Download hier


Erklärung der Sozialministerin von Baden-Württemberg zur Aktionswoche

In Baden-Württemberg leiden schätzungsweise rund 150.000 Kinder unter 15 Jahren darunter, dass ein oder beide Elternteile suchtkrank sind. Kinder, die in einer Familie mit Suchtproblemen aufwachsen, sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Oftmals dominieren Scham und das Gefühl, alleine gelassen zu sein, die Kindheit. Diese Kinder hätten ein deutlich höheres Risiko, oft schon früh in der Jugend selbst eine Suchterkrankung zu entwickeln, erklärte Sozialministerin Katrin Altpeter in Stuttgart anlässlich der bundesweiten Aktionswoche für Kinder suchtkranker Eltern.„Wir dürfen diese Kinder nicht alleine lassen“ fordert die Ministerin. „Wir müssen sie in ihren Kompetenzen stärken und ihnen zeigen, wie ein Leben ohne Sucht aussehen kann.“ Hierzu gebe es bereits eine ganze Reihe von Hilfen speziell für Kinder aus suchtbelasteten Familien. „Um den Kindern zu helfen und sie zu schützen ist es besonders wichtig, dass Suchthilfe sowie Jugend- und Familienhilfe vor Ort gut zusammenarbeiten und einen engen Austausch pflegen“ erklärte die Ministerin. Das Wohl des Kindes müsse dabei oberste Richtschnur für das Handeln aller Institutionen sein. Die Chancengleichheit für Kinder beginne beim Schutz ihrer gesunden Entwicklung, so Altpeter. Das Land setze sich deshalb dafür ein, dass die Stadt- und Landkreise Netzwerke zum Schutz von Kindern aufbauen und fortentwickeln. In diesen Netzwerken sollte immer auch die Hilfe für Kinder von suchtkranken Eltern ein Thema sein.

Quelle: Ministerium f. Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren 


Erklärung des europäischen Jugendverbandes Active zur Aktionswoche

Andrea Lavesson, Präsidentin des europäischen Jugendverbandes Active – sobriety, friendship and peace fordert anläßlich der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien weitere Schritte, um zu verhindern, dass die Kindheit vieler Kinder in Europa durch Sucht im Elternhaus zerstört wird: “Der Valentinstag bietet die beste Gelegenheit, unsere Herzen weit zu machen und das Leid von 9 Millionen unschuldigen Kindern in Europa wahrzunehmen.”   Europa, so Lavesson, ist die am heftigsten Alkohol konsumierende Region der Welt. In 16 Prozent aller Fälle von Kindsmissbrauch und Vernachlässigung sei der Alkohol ursächlicher Faktor. Studien belegten dass Kinder von Alkoholikern höheren Gesundheitsrisiken sowie negativen Einflüssen auf ihre intellektuellen Fähigkeiten und ihre geistige Gesundheit ausgesetzt sind. Auch habe die Forschung gezeigt, dass ein Drittel der Kinder aus alkoholkranken Familien selber abhängig von Alkohol würden. “Kinder und junge Leute mit alkoholkranken Eltern leben oft sowohl in emotionaler wie in materieller Armut”, sagt Andrea Lavesson von Active. “Es ist moralisch, wirtschaftlich und sozial zwingend notwendig, Schaden vorzubeugen, und in die Kinder und jungen Leute, in ihre Hoffnungen und Träume zu investieren. Wir brauchen eine neue EU Alkoholstrategie und evidenzbasierte Alkoholpolitik in den Mitgliedsstaaten. Kommunen müssen in Unterstützungsstrukturen für Kinder suchtkranker Eltern investieren. Schulen brauchen effektive Alkohol-Richtlinien. Lehrer brauchen Wissen, wie sie betroffene Kinder und Jugendliche erkennen. Journalisten müssen helfen, das Tabu zu brechen, das um dieses Thema immer noch existiert. Und als Gesellschaft müssen wir sicherstellen, dass Kinder alkoholabhängiger Eltern spüren, dass auch sie eines Tages ein besseres Leben haben können.”


Strategiekonferenz verabschiedet 10 Eckpunkte neu

Die Teilnehmer/innen der dritten Stratgiekonferenz "Räume des Vertrauens schaffen" haben am 11.2.12 einstimmig die "10 Eckpunkte zur Verbesserung der Situation von Kindern aus suchtbelasteten Familien"neu verabschiedet. Die 10 Eckpunkte wurden ursprünglich auf einer Fachtagung der Bundesdrogenbeauftragten im Dezember 2003 in Berlin verabschiedet. Da die darin formulierten Forderungen unverändet gültig und von ihrer Umsetzung auch über acht Jahre nach ihrer Verabschiedung großenteils weit entfernt sind, wollten die Teilnehmer/innen der Strategiekonferenz dieses politische Dokument wieder in Erinnerung rufen und die Dringlichkeit ihrer Umsetzung unterstreichen.

Politische Unterstützung der Aktionswoche

Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) hat sich hinter die Aktionswoche gestellt. Sie spricht sich in ihrem Wahlkreis für eine Ausweitung der Hilfeangebote für Kinder aus Suchtfamilien aus. 
Auch die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal begrüßt die Aktionswoche und verweist auf die langjährige Unterstützung eines lokalen Hilfeangebotes.


Bundesdrogenbeauftragte zur Aktionswoche

Die Bundesdrogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans (FDP), hat anlässlich der Aktionswoche betont, dass ihr die Kinder aus suchtbelasteten Familien am Herzen liegen. Sie wolle sich dafür einsetzen, dass die Kinder die Hilfe erhalten, die sie brauchen. Insbesondere müsse die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hilfesystemen verbessert werden. Im gerade beschlossenen Kinderschutzgesetz habe sie sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Belange dieser Kinder berücksichtigt werden.

Quelle: www.drogenbeauftragte.de


Presseerklärung zum Start der Aktionswoche

Download hier


Rundbrief zur Aktionswoche im Bundestag

Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert (SPD) hat einen Rundbrief zur Aktionswoche an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages verschickt. "Ich begrüße es außerordentlich, dass sich die Vereine „NACOA Deutschland“, „Kunst gegen Sucht“ und „Such(t) und Wendepunkt“ den häufig verdrängten Problemen der Kinder von Süchtigen mit der „Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien“ vom 12.-18. Februar unter der Schirmherrinnenschaft von Katrin Sass zuwenden." Die Abgeordneten werden in dem Rundbrief dazu aufgefordert, sich in ihren Wahlkreisen für die Schaffung von Projekten für Kinder aus Suchtfamilien einzusetzen. 

Song zur Aktionswoche als Download"

A Change is gonna come", der Song zur COA Week in Großbritannien kann jetzt auch im Internet über CD Baby undiTunesheruntergeladen werden. Der Erlös kommt der Arbeit von NACOA UK zugute.


Aufruf zur Aktionswoche 2012 veröffentlicht

Download hier


Aktionswoche international

Zeitgleich mit der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien findet in den USA und in Großbritannien die COA Week statt. Initiatoren sind die National Association for Children of Alcoholics (NACoA) und NACOA UK. In Schweden wird die Aktionswoche Vart femte barn (jedes fünfte Kind) durchgeführt. In zehn europäischen Ländern beteiligen sich Mitglieder des europäischen Jugendverbandes Active an der Aktionswoche unter dem Motto "9 Millions too many".  
Zur Website der amerikanischen COA Week hier
Zur Website der britischen COA Week hier
Zur Website der schwedischen Aktionswoche hier
Zur Website von Active hier

 

 

Kategorie: 

Seiten