Aktivitäten 2026
Einführung und Schauen des Kurzfilmes "Erinnerungen an eine vergessene Kindheit" (30 Minuten), Methode zur Reflexion und Diskussion.
Schreiben Sie eine E-Mail an auerswald@suchtpraevention-sachsen.de um sich dafür anzumelden.
MOVE für Eltern ist eine dreitägige Gesprächsführungsschulung zur Motivierenden Kurzintervention mit Eltern für pädagogische Fachkräften in Kindertagesstätten, Familienzentren, Frühen Hilfen, in der Kindertagespflege sowie Grundschulen und Horten.
MOVE für Eltern erläutert und übt eine professionelle Herangehensweise, gezielt, auch mit schwer erreichbaren Eltern, in einen vertrauensvollen Kontakt zu kommen. Mit kurzen Interventionen kann eine motivierende Kommunikation über beobachtetes Verhalten im Umgang mit ihren Kindern angeregt werden.
In dieser Info-Veranstaltung lernen Sie die dreitägige MOVE für Eltern-Fortbildung und deren Konzept überblickend kennen und nehmen erste reflektierende Gedanken in Ihren beruflichen Alltag mit.
Schreiben Sie eine E-Mail an auerswald@suchtpraevention-sachsen.de um sich dafür anzumelden.
Es gibt verschiedene Stationen zu entdecken,
zum Beispiel einen Niedrigseilparcour,
eine Malstation, Eltern-Kind-Spiele, Kinderschminken, Glücksrad zum Thema Sucht und vieles mehr.
Die Familien begegnen dabei verschiedenen
Fragen: Was sind meine Stärken?
Was brauche ich, um mich wohl zu fühlen?
Was können wir als Familie besonders gut
zusammen?
Zum Abschluss gibt es ein Lagerfeuer und
leckeres Knüppelbrot.
Der Erlebnis-Parcour findet in Kooperation mit dem Verbund
Sozialpädagogischer Projekte e.V., der Klinik
Heidehof, dem Evangelisch-Lutherischen
Kirchspiel Dresden Süd und der Suchtberatungsstelle der Stadt Dresden statt.
https://vkfwcb.minuskel.de/b/flo-ngs-a1j-zw8
Code: 690613
Der Vortrag soll einen komprimierten Überblick über die kurz- und langfristigen Auswirkungen auf die Kinder und Jugendlichen geben. Es soll damit ein Blick in unserer Arbeit auf diese "vergessene Risikogruppe" geschärft werden und mögliche Unterstützungsangebote dargelegt werden.
Nähere Infos bei Lexa Steiniger oder Ivonne Mlosch-Richter (Ivonne.Mlosch-Richter@tannenhof.de).
Wir zeigen den Film "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" in unseren Gruppen und diskutieren gemeinsam mit den Klient*innen über die Inhalte des Films und den Umgang mit den eigenen Kindern sowie über das Thema der Auswirkungen von Suchterkrankungen auf die Familienmitglieder.
Fachvortrag und Projektvorstellung
am Mittwoch, den 25.02.2026 wollen wir gemeinsam mit den betreuten Familien Eislaufen.
Treffpunkt wäre 14:45 Uhr vor der Eisbahn auf dem Augustusplatz
Von 15:00 Uhr - 17:00 Uhr können sich die Kinder und Sie auf dem Eis ausprobieren.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit
Das Team des Fachbereich Familienhilfe
Einladung zum Tag der offenen Tür
Im Rahmen der deutschlandweiten NACOA- Aktionswoche vom 22. bis 28. Februar 2026, welche unter dem Motto #ichwerdesichtbar-Kindern aus suchtbelasteten Familien eine Stimme geben, bieten wir als Fachbereich Familienhilfe am Donnerstag, den 26.02.2026 in der Zeit von 10-15:00 Uhr einen Tag der offenen Tür an.
Eingeladen sind Fachkräfte, betroffene Eltern, Angehörige, erwachsene Kinder aus suchtbelasteten Familien und alle anderen Interessierten. Die Besucher erwartet ein Einblick in die vielfältigen Angebote des Fachbereich Familienhilfe mit unserer Suchtberatungsstelle, der ambulanten Arbeit der sozialpädagogischen Familienhilfe und Erziehungsbeistandschaft und vor allem eine Vorstellung der Angebote und Arbeit mit den Kindern aus suchtbelasteten Familiensystemen.
Um 10:00 Uhr und um 14:00 Uhr laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns Ausschnitte aus dem Dokumentationsfilm „Unsichtbar – Eine Filmreihe über Kinder und Jugendliche mit psychisch- und suchtkranken Eltern“ anzuschauen und anschließend miteinander ins Gespräch zu kommen, wie die Thematik sichtbarer gemacht werden kann.
In der Zwischenzeit stehen Kolleginnen und Kollegen vom Team des Fachbereich Familienhilfe für Fragen und Austausch bereit.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch.
Das Team des Fachbereich Familienhilfe
Städtisches Klinikum „St. Georg“ Leipzig
Zentrum für Drogenhilfe
Fachbereich Familienhilfe
Demmeringstraße 47
04177 Leipzig
Telefon: +49 (341) 444-2100
Telefax: +49 (341) 444-2105
In den Straßenbahnen der Stadt Leipzig wird auf die Aktionswoche, auf das Thema und auf den Tag der offenen Tür des Fachbereich Familienhilfe aufmerksam gemacht.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zehn unterschiedliche erwachsene Menschen. Sie teilen eine gemeinsame Erfahrung: eine Kindheit im Schatten der elterlichen Sucht. Das bedeutet in vielen Fällen Vernachlässigung, Überforderung, Übergriffe, manchmal auch Gewalt. Für Kinder aus suchtbelasteten Familien geht es ständig um Leben und Tod. Doch diese zehn Menschen haben nicht nur überlebt, sondern sind zu beeindruckenden Persönlichkeiten geworden. Was hat sie stark gemacht?
Dieser Frage geht die Ausstellung auf 24 Roll-Ups nach und zeigt die unterschiedlichen Antworten.
Diese zehn Menschen stehen stellvertretend für drei Millionen Kinder und Jugendliche, die gegenwärtig in Deutschland mit einem suchtkranken Elternteil aufwachsen. Und für sechs Millionen Erwachsene, die in suchtbelasteten Familien aufgewachsen sind und häufig noch immer darunter leiden. Denn sie alle tragen ein deutlich erhöhtes Risiko, eine psychische Krankheit zu entwickeln. Etwa ein Drittel der Betroffenen wird selber suchtkrank, ein weiteres Drittel, das oft mit dem ersten überlappt, entwickelt andere psychische oder soziale Störungen. Nur eines von drei Kindern kommt mehr oder weniger unbeschadet davon.
Wir möchten mit dem Film "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" von Lars Smekal den Einstieg in einen Austausch mit Fachkräften aus den Bereichen Suchtprävention, Suchtberatung, Erziehungsberatung, Schulsozialarbeit, Sozialpädagogische Familienhilfe und Wissenschaft gestalten.
Nach dem 30-minütigen Film wird es eine moderierte Gesprächsrunde zum Thema Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien geben. Wir freuen uns auf regen Austausch, welcher bei Kaffee und Tee seinen Ausklang finden darf.
Um Anmeldung unter konsumkompetenz@inpeos.de wird gebeten. Die Teilnehmer:innenzahl ist auf 25 begrenzt.
Nähere Infos zum Film:
https://www.larssmekal.de/portfolio-item/erinnerungen-einer-vergessenen…
Es wird eine Vorführung des preisgekrönten Films „Erinnerungen einer vergessenen Kindheit“ für Fachkräfte stattfinden sowie im Anschluss ein moderierter fachlicher Austausch angeboten.
„Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen“ – dieser Satz macht deutlich, wie wichtig ein tragfähiges Netzwerk aus unterstützenden Menschen und Institutionen für das Aufwachsen von Kindern ist. Während viele Angebote selbstverständlich als Teil dieses „Dorfes“ wahrgenommen werden, werden Leistungen des Jugendamts jedoch häufig aus Scham, Stigmatisierung oder Unsicherheit nicht in Anspruch genommen, obwohl sie Familien frühzeitig unterstützen können. Im Rahmen der Veranstaltung soll aufgezeigt werden, welche vielfältigen Angebote das Jugendamt bereitstellt und gemeinsam erörtert werden, wie diese für Familien niedrigschwellig, verständlich und gut zugänglich gemacht werden können.
Die Reihe Coffee Corner – Input & Austausch zur Suchtprävention richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten suchtpräventiv tätig sind oder es werden möchten.
Was heißt Coffee Corner – Input & Austausch zur Suchtprävention? Wir treffen Sie online bei einer Tasse Kaffee oder Tee – Sie loggen sich bei Zoom ein, dürfen entgegen gängiger Konferenz-Etikette gern noch eine Suppe löffeln oder Ihr Sandwich essen und (wenn auch am Bildschirm) durchatmen, während Sie von uns einen Input zu einem aktuellen suchtpräventiven Thema erhalten. Anschließend freuen wir uns auf Ihre Fragen und sind gespannt, von Ihren Erfahrungen zu hören. Nach 90 Minuten gehen alle wieder auseinander.
Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung per E-Mail an anmeldung@berlin-suchtpraevention.de den jeweiligen Titel, die Titelnummer und das Datum der Veranstaltung an.
NACOA-Host Nico und RealTalk-Host Brie gehen LIVE auf TikTok!
Dazu gibt es einen WhatsApp-Chat zum Thema “Sucht in der Familie”, denn “Hilfen im Netz” übernimmt die
WhatsApp-Beratung der anonymen Chatberatung RealTalk des DRK!
Berater:innen von NACOA Deutschland e.V. + KidKit der Drogenhilfe Köln werden gemeinsam COA beraten.
TikTok:
@nacoadeutschland + @realtalk.help
Dank an RealTalk
und KidKit für diese super Collab!
Selbsthilfegruppen im Internet oder in Präsenz vor Ort können eine wichtige Unterstützung in Krisensituationen sein, aber auch präventiv wirken und durch den Erfahrungsaustausch den Horizont weiten und Gemeinschaft schaffen. NACOA-Vorstandsmitglied Christina Reich berichtet von ihren Erfahrungen bei der Gründung und Leitung von Selbsthilfegruppen und will COAs Mut machen, selber aktiv zu werden.
Social-Media-Kampagne zur Aktionswoche 2026:
#wirwerdensichtbar
Wir wollen in diesem Jahr NOCH SICHTBARER werden! Helfen Sie, helft uns dabei:
Ladet eines der #wirwerdensichtbar-Vorlagen runter im Bereich Service/Materialien: Bilder und Infos zum Download druckt sie aus. Macht ein Foto mit Bild und euch oder ein Video mit Bild und postet es auf Instagram, TikTok, Facebook - so viel wie möglich, so persönlich wie möglich und mit so vielen Gesichtern wie möglich, denn das zeigt: WIR WERDEN SICHTBAR - COAs, Vereine, Politikerinnen
Ganz wichtig für größtmögliche Reichweite und Sichtbarkeit:
Taggt NACOA Deutschland @nacoadeutschland, macht eine Collab mit uns. Liked und teilt und pusht unsere Posts und Reels zu #wirwerdensichtbar für Kinder aus suchtbelasteten Familien. So werden wir sichtbar, wie auch schon in den vergangenen zwei Jahren mit #wirsindmillionen und #ichwerdelaut !
Beispielbild in Grün (gibt es auch in Pink, Rosa und Weiß und auch als zusätzliche Möglichkeit im Insta-Format und als Bild für ein Reel):
Das wird Groß! Wir freuen uns auf möglichst viele Posts und Reels und Sichtbarkeit!
Hybrider Tag der offenen Tür in den Räumen von Escape.
Vorgestellt werden sämtliche Angebote des Familienbereiches:
MOFA- suchtspezifische mobile Sprechstunde
Jugend- und Familiensprechstunde des Drogennotdienstes
Frühinterventionsgruppe
Kindergruppe für Kinder aus suchtbelasteten Familien 6-12 Jährige
Jugendtherapiegruppe 15-21 Jährige
Elterngruppe
Pat*innenschaftsprojekt für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Selbsthilfegruppe Anker für 18-28 Jährige
Begleiteter Umgang nach §18.3 SGB VIII
Erziehungsbeistand nach §30 SGB VIII
intensiver päd. Beistand §35 SGB VIII
suchtspezifische Familienhilfe nach §31 SGB VIII
suchtspezifische Clearings nach §27.3 SGB VIII
Lernen Sie/ihr unsere Mitarbeitende kennen und unsere Methoden und Beziehungsarbeit mit/für unsere suchtbelasteten Familien
Wir freuen uns über ihren/euren Besuch!
Link um digital teilzunehmen für die hybride Veranstaltung:
https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_MmEyZDVjYTAtMmFj…
Liebe COAs, sehr geehrte Politiker:innen, liebe Fachkräfte und Mitstreiter*innen,
die COA-Aktionswoche 2026, die Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien, steht unter dem Motto "Wir werden sichtbar!". Wir zeigen eine Woche lang und gemeinsam mit bundesweit über hundert Veranstaltungen und Aktionen, dass Kinder suchtkranker Eltern in den Fokus der Öffentlichkeit gehören, gesehen und gehört werden müssen.
Wir laden herzlich ein zu Talk und Austausch unter dem Motto:
"COA Begegnungen live!"
am 24. Februar 2026 um 18 Uhr ins Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Urbanstraße 21, 10961 Berlin
Geplantes Programm:
Schirmherrin der COA-Aktionswoche Betty Taube liest aus ihrem Buch „Sag, die blauen Flecke kommen vom Spielen“ (zugeschaltet)
Talks mit Politiker:innen und Fachkräften: Wie kann verhindert werden, dass Kinder zwischen den Systemen Jugendhilfe, Suchthilfe, Gesundheitswesen, Schule und Eingliederungshilfe durchrutschen? / Wer übernimmt Verantwortung? / Was ist in dieser Legislatur realisierbar? / Wie können wir alle, wie kann NACOA Deutschland e.V. unterstützen?
1:1-Begegnungen und Gespräche mit Erwachsenen Kindern suchtkranker Eltern
Denn: Zu oft reden wir über- statt miteinander. Deshalb bieten wir einen Rahmen für echten Austausch und echte Lebensgeschichten. Denn diese Einblicke sind selten, weil Suchterkrankungen immer noch stigmatisiert sind und das Aufwachsen mit suchtkranken Eltern und seinen oft lebenslangen Folgen zu selten zur Sprache kommt. Das wollen wir mit diesem Abend ändern.
Mit Bitte um Vormerkung des Termins und verbindlicher Anmeldung bis zum 1. Februar unter presse@nacoa.de.
Viele Grüße und #wirwerdensichtbar !
Das NACOA-Team der COA-Aktionswoche 2026
StoffBruch / FrauSuchtZukunft e.V. lädt zum Workshop in Präsenz ein. Diese Veranstaltung ist für Interessierte und Fachkräfte. Wie fühlen sich Kinder aus suchtbelasteten Familien und was geht in ihnen vor? Was bedeuten Gefühle und Bedürfnisse? Wie können wir die Entwicklungsphasen von COA Kindern gut begleitet? Welche präventiven Angebote für Familien sind notwendig, um die Perspektive der Kinder zu verstehen und zu unterstützen?
Anlässlich der „Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien 2026“ lädt das „Kinderhaus Tannenhof“ am 24.02.2026 zu einem Besuchsnachmittag/Tag der offenen Tür ein!
Das Kinderhaus befindet sich auf dem Gelände des Suchttherapiezentrums „Tannenhof Zentrum I“ und ermöglicht die Mitaufnahme von 16 Kindern deren Eltern im Haupthaus eine Suchttherapie machen.
Am 24. Februar können Interessierte von 15:00 bis 17:00 Uhr direkt vor Ort die besondere Betreuung für die Kinder, unsere Angebote in der Eltern- und Familien-Arbeit und natürlich die Räumlichkeiten und das Gelände kennenlernen.
Da nur 20 Teilnehmende möglich sind, müssen sich Gäste bitte bis 19.2.25 an kinderhaus@tannenhof.de anmelden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den Fachaustausch mit Ihnen!
Kostenfreie Filmvorführung des Kurzfilms "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" im Thalia Kino in Potsdam Babelsberg mit anschließendem Podiumsgespräch.
Der Kurzfilm des Regisseurs Lars Smekal zeigt die Herausforderungen im Leben des elfjährigen Niklas, der mit einer alkoholabhängigen Mutter und einem spielsüchtigen Vater lebt. Der Film erzählt von Niklas’ Suche nach Halt und Normalität in einem von Unsicherheit und Verantwortung geprägten Alltag. Er macht auf den besonderen Hilfebedarf von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien aufmerksam.
In einem anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Vertreter*innen aus Politik, Schulsozialarbeit und Jugendhilfe die besonderen Bedarfe von Fachkräften in der Arbeit mit Betroffenen.
Auf dem Podium:
Anne Nadif, Wissenschaftliche Mitarbeiterin / kobra.net / Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
Marco Kelch, Landeshauptstadt Potsdam / Fachbereich Kinder, Jugend und Familie / Koordination präventiver Kinderschutz und Frühe Hilfen
Jakob Stamm, Sprecher des Landesschülerrates Brandenburg / Die Ständige Interessenvertretung des Schüler*innen Brandenburgs
Vertreter*innen des MBJS sind angefragt.
Sucht in der Familie hinterlässt Spuren - oft leise und weit über die Kindheit hinaus.
In dieser Veranstaltung teilen Menschen ihre persönlichen Geschichten über das Aufwachsen in einer suchtbelasteten Familie.
Ein geschützter Raum, zum Zuhören, Dasein und Wiedererkennen.
Niemand muss etwas sagen oder teilen.
Die Einladung richtet sich an alle, die sich angesprochen fühlen - aus eigener Erfahrung, als Angehörige oder aus Interesse.
Liebe Eltern, liebe Pflegeeltern,
wir laden Sie herzlich zu unserem 1. FASD-Elternfrühstück ein – einem geschützten Raum nur für Mütter und Väter von Kindern mit FASD.
Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) beschreibt eine lebenslange
Beeinträchtigung, die durch Alkohol in der Schwangerschaft entsteht. Im Alltag bedeutet das oft besondere Herausforderungen – und genau dafür möchten wir Unterstützung, Austausch und Entlastung bieten.
Freuen Sie sich auf eine liebevoll vorbereitete Frühstücksrunde, in der Sie mit anderen Eltern ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und neue Impulse für den Alltag mit FASD erhalten können.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter folgender Telefonnummer:
Frau Kasch 0173 6206242
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und auf einen stärkenden Vormittag!
In Deutschland wachsen ca. 3 Mio. Kinder und Jugendliche mit einem suchtkranken Elternteil auf. Die häufigste Suchterkrankung stellt dabei die Alkoholabhängigkeit eines oder beider Elternteile dar. Jedes sechste Kind lebt zeitweilig in einer alkoholbelasteten Familie.
Unsicherheit von Fachkräften im Umgang mit Kindern aus suchtbelasteten Familien führte vor 20 Jahren in Hamburg zur Entwicklung von „connect - Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien“: Fachkräfte aus verschiedenen Arbeitsfeldern, die beruflich mit Kindern und deren Familien befasst sind, vernetzen sich arbeitsfeldübergreifend vor Ort in ihrem Sozialraum unter Zuhilfenahme von bestehenden Hilfsangeboten. Connect gibt es aktuell in vier Hamburger Bezirken. Regelmäßig treffen sich die Netzwerkmitglieder zu anonymisierten Fallbesprechungen, Fortbildungen und einem Jahrestreffen. Ein Ziel von connect ist die Sensibilisierung für das Thema gerade auch für „suchtfremde“ Arbeitsfelder wie z.B. Kita und Schule. Kinder aus suchtbelasteten Familien werden so aus dem Schatten geholt.
Wir stellen das Netzwerk connect mit seiner Arbeitsweise vor und präsentieren auch erste Erfahrungen aus unserem neuen Projekt connect+ - Hilfe und Netzwerk für Kinder sucht- und psychisch erkrankter Eltern.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte.
Die Veranstaltung findet in Kooperation folgender Einrichtungen statt:
• SUCHT.Hamburg gGmbH, www.sucht-hamburg.de
• Connect-Netzwerke aus Hamburg (Billstedt-Horn, Harburg, Osdorf, Steilshoop)
• Beratungsstelle Kompaß, www.trockendock-hamburg.de/kompass
Die Veranstaltung wird als Webseminar mit dem Programm Zoom durchgeführt.
Anmeldung unter: https://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/1326
Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung eine E-Mail mit den Zugangsdaten zum Webseminar zugeschickt.
Wir laden zur Autorenlesung in die Kaffeewelt, Böckmannstr. 3-4 (Hamburg-St. Georg) ein.
Bei Tim wurde erst im Alter von 32 Jahren FASD diagnostiziert. Bis dahin stolpert er durch sein Leben. Niemand ahnt, dass eine unsichtbare und vielfach immer noch unbekannte Behinderung hinter seinem Verhalten steckt. Alle halten ihn für faul, unverschämt und unwillig.
Das gemeinsam von Adoptivmutter Monika Reidegeld und Tim geschriebene Buch schildert den Blick der beiden auf ein Leben mit FASD, als Adoptivmutter und Betroffener.
Während Monika Reidegeld immer wieder regelrecht fassungslos ist über Tims Verhalten: „Ich wurde unwirsch wegen seiner Unselbständigkeit. Ich begriff nicht, dass er meine erzieherischen Hinweise nicht umsetzen konnte. Ich wunderte mich, dass seine Pubertät nicht zu enden schien“, ist Tim überfordert von den Erwartungen an ihn: „Alle wollten was von mir. Die ganzen Sachen, die ich machen sollte – das war ganz schön anstrengend. Alles war mir zu viel. Dabei ich mir immer große Mühe gegeben. Nur hat das überhaupt keiner gemerkt.“
Nach der gemeinsamen Lesung von Adoptivmutter und Sohn ist Zeit für Rückfragen und einen Austausch mit den beiden.
Die Veranstaltung findet in der Kaffeewelt, Böckmannstr. 3-4, 20099 Hamburg (Nähe Hbf.) statt.
Das Café ist während der Veranstaltung geöffnet.
Anmeldung unter: https://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/1325