Aktivitäten 2026
Es wird der autobiografisch inspirierte Kurzfilm von Lars Smekal "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" gezeigt.
Der 11-jährige Niklas wächst in einem suchtbelasteten Elternhaus auf. Der Film zeigt aus der Perspektive des Kindes, wie sich elterliche Suchtbelastungen auf die Kinder auswirken. Niklas ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch seinen Eltern zu helfen und dem Elternhaus zu entfliehen. Niklas kann gut zeichnen. Ein Kunstlehrer fördert sein Talent und verdeutlicht im Film, wie wichtig aufmerksame und sensible Erwachsene für Kinder aus suchtbelasteten Familien sind.
Im Anschluss an den Film stehen Fachkräfte der Kompaß Beratungssstelle für Kinder und Jugendliche alkoholabhängiger Eltern und der KALLE Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche aus alkoholbelasteten Lebensgemeinschaften für Rückfragen und eine Fachdiskussion zum Film und zur Lebenswelt von Kindern, die mit suchtbelasteten Eltern aufwachsen, zur Verfügung.
Anmeldung zur Veranstaltung: https://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/1324
Das Miterleben einer Suchterkrankung stellt Angehörige vor schwierige Situationen und Entscheidungen. Sie verstricken sich häufig, indem sie versuchen zu helfen und sie erleben, dass ihre Hilfe ins Leere läuft und sich die Probleme sogar noch verschlimmern. Angehörige sind selbst oft psychisch und körperlich belastet. Gefühle wie Angst, Wut, Enttäuschung und Schuldgefühle begleiten den Alltag.
Der Verein Frauen Sucht Gesundheit e.V. bietet diesen Onlinevortrag über das Zentrum für Angehörige an und lädt interessierte Frauen herzlich ein:
Wann: Dienstag, 24.02.2026 ◦ 18:00 Uhr
Wo: Online-Vortrag (Zoom)
Referentin: Verena Dethlefs, Diplompädagogin und Psychotherapeutin (KJP, HprG)
Die Referentin informiert rund um das Thema Sucht und darüber, was in Beziehungen geschieht, in denen eine Person ein Suchtproblem hat und was Angehörigen in dieser Situation helfen kann. Neben den Informationen gibt es Raum für Diskussionen und Austausch.
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an info@fsg-sh.de
Anmeldeschluss: Montag, 23.02.2026
Die Teilnahme ist kostenfrei, wir freuen uns über eine Spende zur Unterstützung unserer Arbeit!
Evangelische Bank e.V. ◦ IBAN: DE71 5206 0410 0006 4337 07 ◦ BIC: GENODEF1EK1
Die Arbeit mit Suchtfamilien ist oft komplex und emotional herausfordernd. Die supervisorische Fallbesprechung bietet einen geschützten Raum, um eigene Fälle einzubringen, Dynamiken im Familiensystem zu verstehen und das eigene Handeln zu reflektieren. Im kollegialen Austausch entstehen neue Sichtweisen, Entlastung und mehr Handlungssicherheit.
Teilnahmebeitrag: 50€ Anmeldung bis: 19.02.26
Was dich erwartet:
- ein achtsamer Spaziergang (ca.5km)
- sanfte Gesprächsinhalte (freiwillig)
- Momente von stille, Weite und Ankommen
- das Meer als Atempausen und Perspektivwechsel
Mitzubringen sind: festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung
Wir gehen auch bei Wind!
Ein Angebot an alle, die sich selbst wieder ein Stück näherkommen möchten.
„Sucht“ ist ein gesellschaftliches Thema! Suchtkreisläufe werden häufig von der einen Generation in die nächste weitergegeben. Ein Gespür für das „heimliche“ Leiden dieser Kinder zu entwickeln und über Handlungskompetenzen im Umgang zu verfügen kann helfen, Suchtkreisläufe von Familien zu durchbrechen – Menschenleben und Kinderseelen zu retten.
Kinder suchtkranker Mütter und Väter sind darauf angewiesen, dass sie gesehen werden. Sie benötigen Menschen, denen es gelingt Kontakt zu ihren Eltern aufzunehmen, die schwierige Lebenssituationen besprechbar machen und ihnen zur Seite stehen.
Diese Fortbildung bietet Möglichkeiten sich intensiv mit der Lebensrealität von Kindern suchtkranker Eltern auseinander zu setzen; sie vermittelt Ansätze, die eine unterstützende und hilfreiche Ansprache dieser Kinder und ihrer Mütter und Väter ermöglichen und vermittelt Handlungssicherheit.
Teilnahmebeitrag: 80€
Kinder von suchtkranken Müttern und Vätern wachsen häufig mit starken Gefühlen von Schuld und Scham auf. Sie übernehmen Verantwortung, schützen ihre Eltern und lernen früh zu funktionieren. Der interaktive Vortrag beleuchtet, wie diese Dynamiken im Familiensystem und auch im Helfer:innensystem entstehen, wie sie Kinder langfristig prägen und welche Haltung Fachkräfte und Begleitende unterstützen kann. Neben fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Nachdenken.
In der Stadtbücherei Delmenhorst wird es während der Aktionswoche eine Ausstellung mit Büchern zum Thema "Kinder aus Suchtfamilien" geben.
Ein offener Austausch mit Bewohner:innen aus der Nachbarschaft.
Welche Auswirkung hat (Glücksspiel-)Sucht auf die Kinder.
Was kann ich als Nachbar:in machen?
Die drob Delmenhorst bietet einen Workshop für angehende Erzieher:innen an.
In diesem Workshop werden Handlungswege dargestellt, die den angehenden Fachkräften ermöglicht Auffälligkeiten beim Kind und deren Eltern zu erkennen, diese zu benennen und mögliche Hilfsangebote anzubieten.
Ein offener Austausch mit Bewohner:innen aus der Nachbarschaft.
Welche Auswirkung hat (Glücksspiel-)Sucht auf die Kinder.
Was kann ich als Nachbar:in machen?
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und an im sozialen Umfeld engagierte Menschen.
Inhaltlich geht es u. a. um das Erkennen, Begleiten und Unterstützen von Kindern aus suchtbelasteten Familien. Anmeldung und Information unter 0421/9 60 19 91 oder info@edithhatesuer.de
Am 14., 15., 16. und 18.02.2022 biete ich in der Zeit von 13.00 bis 14.30 Uhr kostenlose telefonische Beratung für Angehörige, Betroffene und Fachkräfte zum Thema "Kinder aus suchtbelasteten Familien" an. Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht, bzw. kann anonym unter der Tel.: 0421/9 60 19 91 erfolgen.
Vortrag zum Thema: "Erwachsene Kinder aus suchtbelasteten Familien", Auswirkungen und Folgen im Erwachsenenalter
Anmeldungen sind per Mail oder telefonisch erwünscht.
Am 24. und 25. Februar biete ich in der Zeit von 13.00 bis 14.30 Uhr telefonische Beratung für Angehörige, Betroffene, Fachkräfte und Interessierte zum Thema "Kinder aus suchtbelasteten Familien" an. Diese Beratung ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht, bzw. kann anonym unter der Tel.: 0421/9 60 19 91 erfolgen. Ich freue mich auf Ihren Anruf.
Pressemitteilung zur COA-Aktionswoche und Social-Media-Post
Wissen über fetale Alkohohlspektrumstörungen ist aktiver Kinderschutz!
FASD ist eine noch recht unbekannte und vor allem gemiedene Diagnose. Jährlich kommen etwa 14.000 (!) Kinder in Deutschland mit dieser, durch pränatalen Alkoholkonsum verursachten Störung zur Welt.
FASD, was ist das eigentlich genau? Und was können wir tun, um den Menschen mit FASD das Leben zu erleichtern und Ihnen gerechte Teilhabe zu ermöglichen?
Wir, das sind Julia Kilp vom www.institut-fasd.de und Nevim Krüger von www.heartundherzlich.com möchten aufklären und uns mit euch austauschen.
Wir freuen uns auf Euch <3
Julia und Nevim
- Präsentation ausgewählter Erkenntnisse der Bedarfserhebung zur "Erreichbarkeit von Angeboten für Kinder psychisch erkrankter Eltern" auf einer Themenfläche in der Stadtbücherei
- Auslage diverser psychologischer Kinderbücher und weitere Bücher zum Thema in der Stadtbücherei
- Raum für Austausch, Vernetzung und kurze Gespräche vor Ort
- Materialien und Hinweise, wie Familien und Fachkräfte schneller Orientierung und Wege zu Hilfe finden können
Zwei erwachsene Kinder aus suchtkranken Familien – welche Spuren nimmt man mit ins Erwachsenenleben?
#wirwerdensichtbar
Sucht wirft lange Schatten auf die ganze Familie – besonders auf (uns) Kinder.
In diesem Zoom-Meeting erzählen wir aus unserer Vergangenheit, unserem Leben und unseren Erfahrungen als Erwachsene, die in suchtbelasteten Familien aufgewachsen sind.
Wir sprechen darüber,
* welche Herausforderungen wir mitgenommen haben,
* wie sich diese bis heute auswirken
* und welche Rolle die Selbsthilfegruppe dabei spielte, aus dem Schatten herauszutreten.
In diesem Raum für Austausch, Verständnis und Sichtbarkeit sind wir offen für eure Fragen und beantworten sie gerne.
An Zoom-Meeting teilnehmen:
https://us06web.zoom.us/j/81741373854?pwd=iKRHikfjZAEA9anqYCURS7F4sCN4U…
Meeting-ID: 817 4137 3854
Kenncode: 8FpxNr
Wir laden zu einer 2-stündigen online Veranstaltung für interessierte Fachkräfte und Familien rund um Psychoedukation im besonderen Kontext von Kinderbüchern zu FASD (fetale Alkoholspektrumstörung).
Zuerst wird es theoretisch einen Input zu Psychoedukation geben und Erklärungen, warum WIR für Transparenz und Offenheit im Umgang mit FASD plädieren.
Dann schauen wir in verschiedene Kinderbücher, stellen diese kurz jeweils vor. An der Stelle geht es um unsere Meinung und Erfahrung, welches Buch eignet sich wofür und für wen?
Ein bisschen Raum für Austausch wird es natürlich auch geben, Erfahrungen und andere Meinungen finden ebenso Berücksichtigung.
Wir freuen uns auf Anmeldungen über Mitte Jan 2026 (dann folgen die Kontaktdaten zur Anmeldung).
Passend zum Motto #WIRWERDENSICHTBAR werden die Mitglieder des Arbeitskreises Suchtprävention in der Stadt Magdeburg weitflächig Plakate verteilen, um auf die Aktionswoche und mögliche Hilfeangebote aufmerksam zu machen und mit den Menschen der Stadt ins Gespräch zu kommen.
Wir laden alle ab 12 Jahren zum gemeinsamen Anschauen des Films "Zoey" ein. Anschließend gibt es die Gelegenheit zum Gespräch.
Drama, D 2025, 103 Min., FSK: ab 12 J.
Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchstrukturiert: Sie studiert, arbeitet an der Supermarktkasse, um über die Runden zu kommen, und kümmert sich darüber hinaus auch noch regelmäßig um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier). An manchen Tagen muss sie sich dazu noch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern, die alleinerziehend durchs Leben geht. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung ins Spiel: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Sie könnte wegziehen und in Berlin an ihrer Doktorarbeit werkeln. In Tildas Ohren klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit. Aber wer kümmert sich dann um ihre kleine Schwester und ihre Mutter? Zudem taucht Viktor (Jannis Niewöhner) auf, der genau wie sie stets 22 Bahnen im Schwimmbad zurücklegt. Als Tilda wirklich beginnt zu glauben, dass alles besser werden könnte, gerät die Situation zu Hause jedoch vollends außer Kontrolle.
Die ausgestellten Bilder entstanden innerhalb eines Projektes zum Thema "Kinder aus suchtbelasteten Familien" mit angehenden ErzieherInnen der Evangelischen Fachschule für Soziale Berufe in Wolmirstedt.
Um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und für das Thema zu sensibilisieren, werden die Bilder im Foyer des Landratsamtes ausgestellt. Ergänzend bekommen Besucher Informationen zum regionalen Hilfesystem. Eine Presseerklärung wird veröffentlicht.
Im Rahmen der Aktionswoche gehen wir am Samstag, den 21.02.2026 Eislaufen.
Alle unsere Familien mit Kindern von 4 bis 14 Jahren und deren Geschwister sind herzlich eingeladen, mit uns im Eisstadion Schlittschuhlaufen zu kommen.
Mit reichlich Proviant und heißen Getränken trauen wir uns gemeinsam auf die Eisfläche.
Wir laden alle interessierten Betroffenen und Fachkräfte ein, sich über die besondere Situation von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien zu informieren.
Wir stellen unsere Arbeit und unser Gruppenangebot für Kinder vor und teilen unsere Erfahrung.
Wir freuen uns auf alle interessierten Teilnehmer*innen.
Bitte melden Sie sich an, bei:
Susanne Ricken - Caritas Sozialdienste