Aktivitäten 2026
StoffBruch / FrauSuchtZukunft e.V. lädt zum Workshop in Präsenz ein. Diese Veranstaltung ist für Interessierte und Fachkräfte. Wie fühlen sich Kinder aus suchtbelasteten Familien und was geht in ihnen vor? Was bedeuten Gefühle und Bedürfnisse? Wie können wir die Entwicklungsphasen von COA Kindern gut begleitet? Welche präventiven Angebote für Familien sind notwendig, um die Perspektive der Kinder zu verstehen und zu unterstützen?
Anlässlich der „Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien 2026“ lädt das „Kinderhaus Tannenhof“ am 24.02.2026 zu einem Besuchsnachmittag/Tag der offenen Tür ein!
Das Kinderhaus befindet sich auf dem Gelände des Suchttherapiezentrums „Tannenhof Zentrum I“ und ermöglicht die Mitaufnahme von 16 Kindern deren Eltern im Haupthaus eine Suchttherapie machen.
Am 24. Februar können Interessierte von 15:00 bis 17:00 Uhr direkt vor Ort die besondere Betreuung für die Kinder, unsere Angebote in der Eltern- und Familien-Arbeit und natürlich die Räumlichkeiten und das Gelände kennenlernen.
Da nur 20 Teilnehmende möglich sind, müssen sich Gäste bitte bis 19.2.25 an kinderhaus@tannenhof.de anmelden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den Fachaustausch mit Ihnen!
Kostenfreie Filmvorführung des Kurzfilms "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" im Thalia Kino in Potsdam Babelsberg mit anschließendem Podiumsgespräch.
Der Kurzfilm des Regisseurs Lars Smekal zeigt die Herausforderungen im Leben des elfjährigen Niklas, der mit einer alkoholabhängigen Mutter und einem spielsüchtigen Vater lebt. Der Film erzählt von Niklas’ Suche nach Halt und Normalität in einem von Unsicherheit und Verantwortung geprägten Alltag. Er macht auf den besonderen Hilfebedarf von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien aufmerksam.
In einem anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Vertreter*innen aus Politik, Schulsozialarbeit und Jugendhilfe die besonderen Bedarfe von Fachkräften in der Arbeit mit Betroffenen.
Auf dem Podium:
Anne Nadif, Wissenschaftliche Mitarbeiterin / kobra.net / Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
Marco Kelch, Landeshauptstadt Potsdam / Fachbereich Kinder, Jugend und Familie / Koordination präventiver Kinderschutz und Frühe Hilfen
Jakob Stamm, Sprecher des Landesschülerrates Brandenburg / Die Ständige Interessenvertretung des Schüler*innen Brandenburgs
Vertreter*innen des MBJS sind angefragt.
Sucht in der Familie hinterlässt Spuren - oft leise und weit über die Kindheit hinaus.
In dieser Veranstaltung teilen Menschen ihre persönlichen Geschichten über das Aufwachsen in einer suchtbelasteten Familie.
Ein geschützter Raum, zum Zuhören, Dasein und Wiedererkennen.
Niemand muss etwas sagen oder teilen.
Die Einladung richtet sich an alle, die sich angesprochen fühlen - aus eigener Erfahrung, als Angehörige oder aus Interesse.
Liebe Eltern, liebe Pflegeeltern,
wir laden Sie herzlich zu unserem 1. FASD-Elternfrühstück ein – einem geschützten Raum nur für Mütter und Väter von Kindern mit FASD.
Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) beschreibt eine lebenslange
Beeinträchtigung, die durch Alkohol in der Schwangerschaft entsteht. Im Alltag bedeutet das oft besondere Herausforderungen – und genau dafür möchten wir Unterstützung, Austausch und Entlastung bieten.
Freuen Sie sich auf eine liebevoll vorbereitete Frühstücksrunde, in der Sie mit anderen Eltern ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und neue Impulse für den Alltag mit FASD erhalten können.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter folgender Telefonnummer:
Frau Kasch 0173 6206242
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und auf einen stärkenden Vormittag!
Wir laden zur Autorenlesung in die Kaffeewelt, Böckmannstr. 3-4 (Hamburg-St. Georg) ein.
Bei Tim wurde erst im Alter von 32 Jahren FASD diagnostiziert. Bis dahin stolpert er durch sein Leben. Niemand ahnt, dass eine unsichtbare und vielfach immer noch unbekannte Behinderung hinter seinem Verhalten steckt. Alle halten ihn für faul, unverschämt und unwillig.
Das gemeinsam von Adoptivmutter Monika Reidegeld und Tim geschriebene Buch schildert den Blick der beiden auf ein Leben mit FASD, als Adoptivmutter und Betroffener.
Während Monika Reidegeld immer wieder regelrecht fassungslos ist über Tims Verhalten: „Ich wurde unwirsch wegen seiner Unselbständigkeit. Ich begriff nicht, dass er meine erzieherischen Hinweise nicht umsetzen konnte. Ich wunderte mich, dass seine Pubertät nicht zu enden schien“, ist Tim überfordert von den Erwartungen an ihn: „Alle wollten was von mir. Die ganzen Sachen, die ich machen sollte – das war ganz schön anstrengend. Alles war mir zu viel. Dabei ich mir immer große Mühe gegeben. Nur hat das überhaupt keiner gemerkt.“
Nach der gemeinsamen Lesung von Adoptivmutter und Sohn ist Zeit für Rückfragen und einen Austausch mit den beiden.
Die Veranstaltung findet in der Kaffeewelt, Böckmannstr. 3-4, 20099 Hamburg (Nähe Hbf.) statt.
Das Café ist während der Veranstaltung geöffnet.
Anmeldung unter: https://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/1325
In Deutschland wachsen ca. 3 Mio. Kinder und Jugendliche mit einem suchtkranken Elternteil auf. Die häufigste Suchterkrankung stellt dabei die Alkoholabhängigkeit eines oder beider Elternteile dar. Jedes sechste Kind lebt zeitweilig in einer alkoholbelasteten Familie.
Unsicherheit von Fachkräften im Umgang mit Kindern aus suchtbelasteten Familien führte vor 20 Jahren in Hamburg zur Entwicklung von „connect - Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien“: Fachkräfte aus verschiedenen Arbeitsfeldern, die beruflich mit Kindern und deren Familien befasst sind, vernetzen sich arbeitsfeldübergreifend vor Ort in ihrem Sozialraum unter Zuhilfenahme von bestehenden Hilfsangeboten. Connect gibt es aktuell in vier Hamburger Bezirken. Regelmäßig treffen sich die Netzwerkmitglieder zu anonymisierten Fallbesprechungen, Fortbildungen und einem Jahrestreffen. Ein Ziel von connect ist die Sensibilisierung für das Thema gerade auch für „suchtfremde“ Arbeitsfelder wie z.B. Kita und Schule. Kinder aus suchtbelasteten Familien werden so aus dem Schatten geholt.
Wir stellen das Netzwerk connect mit seiner Arbeitsweise vor und präsentieren auch erste Erfahrungen aus unserem neuen Projekt connect+ - Hilfe und Netzwerk für Kinder sucht- und psychisch erkrankter Eltern.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte.
Die Veranstaltung findet in Kooperation folgender Einrichtungen statt:
• SUCHT.Hamburg gGmbH, www.sucht-hamburg.de
• Connect-Netzwerke aus Hamburg (Billstedt-Horn, Harburg, Osdorf, Steilshoop)
• Beratungsstelle Kompaß, www.trockendock-hamburg.de/kompass
Die Veranstaltung wird als Webseminar mit dem Programm Zoom durchgeführt.
Anmeldung unter: https://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/1326
Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung eine E-Mail mit den Zugangsdaten zum Webseminar zugeschickt.
Es wird der autobiografisch inspirierte Kurzfilm von Lars Smekal "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" gezeigt.
Der 11-jährige Niklas wächst in einem suchtbelasteten Elternhaus auf. Der Film zeigt aus der Perspektive des Kindes, wie sich elterliche Suchtbelastungen auf die Kinder auswirken. Niklas ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch seinen Eltern zu helfen und dem Elternhaus zu entfliehen. Niklas kann gut zeichnen. Ein Kunstlehrer fördert sein Talent und verdeutlicht im Film, wie wichtig aufmerksame und sensible Erwachsene für Kinder aus suchtbelasteten Familien sind.
Im Anschluss an den Film stehen Fachkräfte der Kompaß Beratungssstelle für Kinder und Jugendliche alkoholabhängiger Eltern und der KALLE Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche aus alkoholbelasteten Lebensgemeinschaften für Rückfragen und eine Fachdiskussion zum Film und zur Lebenswelt von Kindern, die mit suchtbelasteten Eltern aufwachsen, zur Verfügung.
Anmeldung zur Veranstaltung: https://www.suchtpraevention-fortbildung.de/veranstaltung/1324
Das Miterleben einer Suchterkrankung stellt Angehörige vor schwierige Situationen und Entscheidungen. Sie verstricken sich häufig, indem sie versuchen zu helfen und sie erleben, dass ihre Hilfe ins Leere läuft und sich die Probleme sogar noch verschlimmern. Angehörige sind selbst oft psychisch und körperlich belastet. Gefühle wie Angst, Wut, Enttäuschung und Schuldgefühle begleiten den Alltag.
Der Verein Frauen Sucht Gesundheit e.V. bietet diesen Onlinevortrag über das Zentrum für Angehörige an und lädt interessierte Frauen herzlich ein:
Wann: Dienstag, 24.02.2026 ◦ 18:00 Uhr
Wo: Online-Vortrag (Zoom)
Referentin: Verena Dethlefs, Diplompädagogin und Psychotherapeutin (KJP, HprG)
Die Referentin informiert rund um das Thema Sucht und darüber, was in Beziehungen geschieht, in denen eine Person ein Suchtproblem hat und was Angehörigen in dieser Situation helfen kann. Neben den Informationen gibt es Raum für Diskussionen und Austausch.
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an info@fsg-sh.de
Anmeldeschluss: Montag, 23.02.2026
Die Teilnahme ist kostenfrei, wir freuen uns über eine Spende zur Unterstützung unserer Arbeit!
Evangelische Bank e.V. ◦ IBAN: DE71 5206 0410 0006 4337 07 ◦ BIC: GENODEF1EK1
Was dich erwartet:
- ein achtsamer Spaziergang (ca.5km)
- sanfte Gesprächsinhalte (freiwillig)
- Momente von stille, Weite und Ankommen
- das Meer als Atempausen und Perspektivwechsel
Mitzubringen sind: festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung
Wir gehen auch bei Wind!
Ein Angebot an alle, die sich selbst wieder ein Stück näherkommen möchten.
Kinder von suchtkranken Müttern und Vätern wachsen häufig mit starken Gefühlen von Schuld und Scham auf. Sie übernehmen Verantwortung, schützen ihre Eltern und lernen früh zu funktionieren. Der interaktive Vortrag beleuchtet, wie diese Dynamiken im Familiensystem und auch im Helfer:innensystem entstehen, wie sie Kinder langfristig prägen und welche Haltung Fachkräfte und Begleitende unterstützen kann. Neben fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Nachdenken.
„Sucht“ ist ein gesellschaftliches Thema! Suchtkreisläufe werden häufig von der einen Generation in die nächste weitergegeben. Ein Gespür für das „heimliche“ Leiden dieser Kinder zu entwickeln und über Handlungskompetenzen im Umgang zu verfügen kann helfen, Suchtkreisläufe von Familien zu durchbrechen – Menschenleben und Kinderseelen zu retten.
Kinder suchtkranker Mütter und Väter sind darauf angewiesen, dass sie gesehen werden. Sie benötigen Menschen, denen es gelingt Kontakt zu ihren Eltern aufzunehmen, die schwierige Lebenssituationen besprechbar machen und ihnen zur Seite stehen.
Diese Fortbildung bietet Möglichkeiten sich intensiv mit der Lebensrealität von Kindern suchtkranker Eltern auseinander zu setzen; sie vermittelt Ansätze, die eine unterstützende und hilfreiche Ansprache dieser Kinder und ihrer Mütter und Väter ermöglichen und vermittelt Handlungssicherheit.
Teilnahmebeitrag: 80€
Die Arbeit mit Suchtfamilien ist oft komplex und emotional herausfordernd. Die supervisorische Fallbesprechung bietet einen geschützten Raum, um eigene Fälle einzubringen, Dynamiken im Familiensystem zu verstehen und das eigene Handeln zu reflektieren. Im kollegialen Austausch entstehen neue Sichtweisen, Entlastung und mehr Handlungssicherheit.
Teilnahmebeitrag: 50€ Anmeldung bis: 19.02.26
In der Stadtbücherei Delmenhorst wird es während der Aktionswoche eine Ausstellung mit Büchern zum Thema "Kinder aus Suchtfamilien" geben.
Ein offener Austausch mit Bewohner:innen aus der Nachbarschaft.
Welche Auswirkung hat (Glücksspiel-)Sucht auf die Kinder.
Was kann ich als Nachbar:in machen?
In dem 40-minütigen fiktionalen Spielfilm geht es um die 14-jährige Zoey, die mit dem Rückfall ihres alkoholkranken Vaters zu kämpfen hat. Der Alltag des Teenagers gerät ins Wanken und sie muss Verantwortung für ihren Vater, ihren 8-jährigen Bruder und sich selbst übernehmen, was nicht ohne Folgen bleibt.
Zoeys Eltern leben getrennt. Sie und ihr jüngerer Bruder wohnen abwechselnd bei ihrer Mutter und ihrem Vater. Der Vater ist Alkoholiker und hat gerade einen stationären Klinikaufenthalt hinter sich. Nach einigen Tagen trinkt er wieder sein erstes Bier. Der Konsum steigt und der Vater kommt seinen Pflichten nicht mehr nach. Er hält sich nicht an Versprechen und stört betrunken eine wichtige musikalische Aufführung seiner Tochter. Zoey schärft ihrem Bruder ein, der Mutter nichts über den Alkoholkonsum zu erzählen. Während die Mutter und ihr Partner Urlaub machen, wohnen Zoey und ihr Bruder zwei Wochen lang beim Vater. Nachdem Zoey es eines Nachts nicht schafft, ihren Vater aus der gegenüberliegenden Kneipe zu holen, nimmt sie ihren Bruder und geht mit ihm zur Wohnung der Mutter, die mit ihrem Partner vorzeitig aus dem Urlaub zurückkehrt.
Der Aufklärungsfilm wurde produziert vom Medienprojekt Wuppertal im Auftrag des Blauen Kreuz Deutschland e.V.
Ein Austausch ist nach dem Film möglich.
Die drob Delmenhorst bietet einen Workshop für angehende Erzieher:innen an.
In diesem Workshop werden Handlungswege dargestellt, die den angehenden Fachkräften ermöglicht Auffälligkeiten beim Kind und deren Eltern zu erkennen, diese zu benennen und mögliche Hilfsangebote anzubieten.
Ein offener Austausch mit Bewohner:innen aus der Nachbarschaft.
Welche Auswirkung hat (Glücksspiel-)Sucht auf die Kinder.
Was kann ich als Nachbar:in machen?
Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und an im sozialen Umfeld engagierte Menschen.
Inhaltlich geht es u. a. um das Erkennen, Begleiten und Unterstützen von Kindern aus suchtbelasteten Familien. Anmeldung und Information unter 0421/9 60 19 91 oder info@edithhatesuer.de
Am 14., 15., 16. und 18.02.2022 biete ich in der Zeit von 13.00 bis 14.30 Uhr kostenlose telefonische Beratung für Angehörige, Betroffene und Fachkräfte zum Thema "Kinder aus suchtbelasteten Familien" an. Die Beratung unterliegt der Schweigepflicht, bzw. kann anonym unter der Tel.: 0421/9 60 19 91 erfolgen.
Am 24. und 25. Februar biete ich in der Zeit von 13.00 bis 14.30 Uhr telefonische Beratung für Angehörige, Betroffene, Fachkräfte und Interessierte zum Thema "Kinder aus suchtbelasteten Familien" an. Diese Beratung ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht, bzw. kann anonym unter der Tel.: 0421/9 60 19 91 erfolgen. Ich freue mich auf Ihren Anruf.
Vortrag zum Thema: "Erwachsene Kinder aus suchtbelasteten Familien", Auswirkungen und Folgen im Erwachsenenalter
Anmeldungen sind per Mail oder telefonisch erwünscht.
Pressemitteilung zur COA-Aktionswoche und Social-Media-Post
Wissen über fetale Alkohohlspektrumstörungen ist aktiver Kinderschutz!
FASD ist eine noch recht unbekannte und vor allem gemiedene Diagnose. Jährlich kommen etwa 14.000 (!) Kinder in Deutschland mit dieser, durch pränatalen Alkoholkonsum verursachten Störung zur Welt.
FASD, was ist das eigentlich genau? Und was können wir tun, um den Menschen mit FASD das Leben zu erleichtern und Ihnen gerechte Teilhabe zu ermöglichen?
Wir, das sind Julia Kilp vom www.institut-fasd.de und Nevim Krüger von www.heartundherzlich.com möchten aufklären und uns mit euch austauschen.
Wir freuen uns auf Euch <3
Julia und Nevim
Büchertisch mit Infomaterial