FASD - ein Thema in der Suchtberatung?! (hybrid)
Infos zur Aktivität
FASD als Thema im Kontext Sucht wird bisher in Praxis wie in Theorie und Forschung kaum beachtet. In Deutschland geht man von schätzungsweise 1,6 Millionen Menschen aus, die mit der fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) leben. Es ist die häufigste angeborene Behinderung in Deutschland, die nicht genetisch bedingt ist. FASD entsteht durch Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft. Dabei geht es nicht nur oder vorrangig um Schwangere mit Suchterkrankung. Es reichen bereits kleine Mengen fetal konsumierter Alkohol, um das Ungeborene lebenslang zu beeinträchtigen. FASD ist ein gesamtgesellschaftliches Thema.
Menschen mit FASD haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an einer Sucht zu erkranken. Darauf soll diese Fortbildung ein Augenmerk richten, denn die vorgeburtlich durch Alkohol verursachte Hirnschädigung hat Auswirkungen auf das Suchterleben ebenso wie auf Beratung und Therapie kann.
Fortbildung für Fachkräfte aus den Kontexten Sucht und Pädagogik
Kurze Vorstellung SHGs – FASD SHG, Angehörigen-
SHGs und Verein sowie der LaKoKipsFam
- Grundlagen von FASD (Fakten, Diagnostik,
Auswirkungen allgemein)
- Gesprächsrunde mit erwachsener
Erfahrungsexpertin (mit FASD und Suchterkrankung)
- FASD und Sucht: besondere Gefährdung bei FASD
- Interventionen bei Menschen mit FASD und
vergleichbaren Beeinträchtigungen
Eine kooperative Veranstaltung des Vereins FAS(T)D perfekt MV e.V. SHG FAS(T)D perfekt
Rostock, Suchtselbsthilfe und Pflege-Familien-Zentrum Rostock der Caritas, LaKoKipsFam